Leere Töpfe und Teller - gedecker Tisch bei Essstörungen
Leere Töpfe und Teller - typisch bei Essstörungen
 

Essstörungen Paderborn
Therapie bei Störungen des Essverhaltens

Was ist eine Essstörung? Kennzeichnend sind Veränderungen des Essverhaltens, mit dem Ziel die Kontrolle über das Gewicht zu erhalten und damit eine Gewichtsreduktion oder das Halten eines oftmals sehr niedrigen Gewichts, zu erreichen. Die Überzeugung zu dick zu sein, sowie der Gedanke einer Gewichtszunahme, führt zur Ablehnung des eigenen Körpers und großer Angst. Somit kreisen die Gedanken ständig um das Thema Essen.

Essstörungen - Informationen, Beratung und Therapie im Kreis Paderborn

Informationen

✆ Info-Telefon

Di.- und Do.-Vormittag von 7.30 - 8:00 Uhr und Mo. bis Fr. von 19:00 - 19:30 Uhr

0151 - 412 77 149

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Regelmäßig informiere ich im Rahmen von Online-Vorträgen. Teilnahme kostenlos!

Termine Infoabende

Beratung und Therapie

Beratung

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Online-Elternseminar für Eltern von Kindern oder Jugendlichen mit Essstörung. In Vorbereitung.

Ab März 2021

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Ambulante Therapien in meiner Praxis und über Videosprechstunde.

Psychotherapie Essstörungen

Gruppentherapie Betroffene

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Essstörungen: Kennzeichen, Formen, Ursachen und Behandlung

Ein gedecker Tisch bei Essstörungen - leere Töpfe und leeres Geschirr
Ein gedeckter Tisch mit leeren Töpfen und leerem Geschirr. Bei der Diagnose Magersucht (Anorexia nervosa) kann es bis zur kompletten Nahrungs­verweigerung kommen. Holen Sie sich rechtzeitig Hilfe!

Kennzeichen einer Essstörung:

  1. Mengenmäßig ein Zuviel oder Zuwenig
  2. anfallartiges Essen
  3. unregelmäßige Mahlzeiten
  4. bis zum Wechsel zwischen Essattacken und Hungern

Im Mittelpunkt steht die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“:

Körperbildstörungen

Körperbildstörungen als Kernsymptome bzw. als zentrale Merkmale von Essstörungen! Es kommt zu einer Fehleinschätzung der eigenen Körperdimensionen, der eigenen Körpermaße oder einzelner Körperteile. Daraus resultieren negative Gedanken und Gefühle zum eigenen Körper. Die Folge ist ein Vermeidungsverhalten seinen Körper im Spiegel zu betrachten, ins Schwimmbad zu gehen oder aber sich nur leicht bekleidet oder nackt zu zeigen. Es kann zu einer weniger ausgeprägten Körperpflege kommen, weil damit das Berühren von verschiedenen abgelehnten Körperregionen einhergeht. Die bevorzugte Kleidung ist wenig körperbetont, d. h. Betroffene tragen eher weite Kleidung.

Welche Formen von Essstörungen gibt es?

Wir unterscheiden im Wesentlichen drei Formen durch Ihre Merkmale:

  • Magersucht (Anorexia nervosa / Anorexie)
  • Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa / Bulimie)
  • Ess-Sucht (Binge-Eating)

Übersicht der Essstörungen:

Magersucht (Anorexia nervosa / Anorexie)

Selbst herbeigeführte Gewichtsabnahme, die durch Verminderung der Nahrungsaufnahme erreicht wird. Um die Gewichtsabnahme zu beschleunigen kommen weitere Maßnahmen zum Einsatz.
Diese Störung ist mit einem starken Untergewicht, welches bis zur Schädigung einzelner Organsysteme und damit tödlich enden kann (BMI ≤ 17,5), verbunden.

Weitere Informationen: Diagnosekriterien Magersucht »


Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa / Bulimie)

Die Betroffenen leiden unter Essattacken. In kürzester Zeit nehmen sie sehr große Mengen von Nahrungsmitteln zu sich. Um nicht zuzunehmen, erbrechen sie meist nach diesen Essattacken oder benutzen andere, sogenannte, gegenregulatorische Maßnahmen.
Betroffene haben meist ein Normalgewicht (BMI = 20-25) oder ein leichtes Übergewicht (BMI ≥ 25).

Weitere Informationen: Diagnosekriterien Ess-Brech-Sucht »

Gemeinsam ist bei beiden Krankheiten (Magersucht und Ess-Brech-Sucht), dass bei den Betroffenen eine extreme Angst vor einer Gewichtszunahme in Verbindung mit einem gestörten Körperbild besteht.


Ess-Sucht (Binge-Eating-Störung)

Betroffene, die an einer Binge-Eating-Störung leiden, leiden ebenfalls unter Essattacken. Allerdings im Gegensatz zur Bulimie werden keine Gegenmaßnahmen eingeleitet um eine Gewichtszunahme zu verhindern.

Weitere Informationen: Diagnosekriterien Ess-Sucht »

Wie verbreitet sind Essstörungen?

In den letzten Jahren ist die Anzahl von Neuerkrankungen bei Essstörungen gestiegen. Statistisch gesehen entwickeln etwa ein bis zwei Prozent aller 12 – 25-jährigen eine Magersucht, an Bulimie erkranken schätzungsweise zwei bis vier Prozent im Alter zwischen 18 und 45 Jahren. Dies sind sehr alarmierende Zahlen, weil Essstörungen gekennzeichnet sind, durch schwere Störungen des Essverhaltens.

Was sind die Ursachen von Essstörungen?

Es gibt nicht die Ursache von Essstörungen, sondern mehrere Einflüsse bzw. Faktoren tragen dazu bei, dass eine Essstörung entsteht. Deshalb spricht man auch von einer multifaktoriellen Genese (Ursache).

Eine genetische Disposition (Vererbung) liegt bei ca. 50 % der Essgestörten vor, aber auch hormonelle Umstellungen oder Veränderungen können die Entstehung einer Essstörung begünstigen.

Das familiäre Umfeld kann ebenfalls eine Rolle spielen, z.B. eine strenge Erziehung, hohe Anforderungen, sowie das Vermeiden von Konflikten oder das Erleben von massiven Konflikten innerhalb der Familie.

Nach einschneidenden Ereignissen wie Trennung, schwere Krankheiten oder Tod nahestehender Personen, tritt häufig eine Essstörung auf.

Soziokulturelle Faktoren, die schlank sein, mit Intelligenz, Erfolg und Schönheit verbinden, fördern das Auftreten von Essstörungen. Täglich vermitteln die Medien, wie die Idealfigur aussieht. Dieses Ideal wird gnadenlos vermarktet. Das Geschäft mit der Idealfigur in Form von Präparaten zum Abnehmen und vielversprechenden Diäten, bis hin zu Schönheitsoperationen sind ein großer Wirtschaftszweig.

Die Therapie von Essstörungen bedarf eines professionellen Teams, aus den Bereichen:

  • Medizin
  • Psychotherapie
  • Elternberatung
  • Familientherapie bzw. Paartherapie
  • Ernährungsberatung / Ernährungstherapie
  • Körperbildtherapie

Wie werden Essstörungen behandelt?

Oberste Priorität hat die Behandlung von körperlichen Komplikationen und die Gewichtsnormalisierung!

Mit Hilfe der Psychoedukation werden den Patienten und Angehörigen wichtige Informationen zu den einzelnen Essstörungen sowie Ihrer Behandlung vermittelt. Dazu gehören z.B. alternative Methoden der Spannungsabfuhr und Reduktion. Bei Bedarf erfolgt eine Ernährungsberatung.

Bei Kindern und Jugendlichen sollten, zusätzlich zu der individuellen Therapie, Beratungsgespräche mit den Eltern erfolgen bzw. kann eine Familientherapie sehr hilfreich sein. Bei Erwachsenen, die in einer Beziehung leben, kann eine Paartherapie eine wichtige Unterstützung sein, um häufig durch die Essstörung entstandene Paarkonflikte und Belastungen in der Beziehung zu bearbeiten.

Im Vordergrund steht die individuelle Therapie! Dabei haben sich die kognitive Verhaltenstherapie und die tiefenpsychologische Psychotherapie etabliert.

Was bewegt Eltern, Angehörige und Freunde?

Angehörige, Freunde und das Umfeld sind häufig komplett überfordert. Zu groß ist die Angst, welche Schäden eine Essstörung verursachen kann. Psychische Schäden bzw. Erkrankungen sind: Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Persönlichkeits­störungen, Substanzmissbrauch und Abhängigkeiten, sowie ADHS - auch im Erwachsenenalter. Körperliche Leiden umfassen Schädigungen einzelner Organe, wie Magen, Darm und Herz, bis zu schweren Schäden ganzer Organsysteme, sowie Osteoporose, ausbleiben der Regelblutung, Elektrolytentgleisungen und Neurologische Komplikationen.
Schwere Schäden ganzer Organsysteme können zum Tod führen!


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Was können Erziehungsberechtigte und Freunde tun?

Suchen Sie den Kontakt mit den Betroffenen, zeigen Gesprächsbereitschaft und helfen bei der Suche nach einer fundierten Psychotherapie.

Wenn sie selbst von einer Essstörung betroffen sind, oder jemand aus Ihrem persönlichen Umfeld, dann lassen sie sich beraten. Ein frühzeitiger Beginn der Behandlung ist gerade bei Essstörungen sehr wichtig.

Die Praxis Holger Neumann bietet Ihnen professionelle ambulante Therapie bei Essstörungen im Kreis Paderborn.

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